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Das etwas andere Herbstgedicht

© Reinhard Sichert

Wenn bunte schrille Vögel Einzug halten,
Mit Lederhos‘ und Dirndl ausstaffiert,
Und Maßkrug-Trinker dieses Land verwalten,
Dann wird der Sommer schon vom Herbst regiert.

Noch gestern sah ich Sonnenstrahlen tanzen.
Doch heut spür ich bereits den rauen Wind.
Erstklässler tragen stolz nun ihre Ranzen,
Und war’n doch eben noch ein Vorschulkind.

Jetzt, da die Bäume sich vom Laube trennen
Und alles Grün zum Farbenspiel mutiert,
Kann man den Zauber der Natur erkennen
Wenn jedes Kommen sich im Geh‘n verliert.

So war und ist es und so wird es bleiben
Von jeher bis in alle Ewigkeit.
Auch wenn vor Staunen wir die Augen reiben:
Das Leben ist begrenzt in seiner Zeit.


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Stichwörter:
Herbst, Gedicht, Herbstgedicht, Herbstlyrik, Jahreszeiten, Reinhard Sichert,

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